Weihnachten im Kölner Dom

Liebe Besucherinnen und Besucher,

an Weihnachten feiern wir Christen den Geburtstag von Jesus, der Bedrängten und Gefangenen innere und äußere Freiheit zugesagt, der gebrochene Herzen geheilt und Verlassenen beigestanden hat. 

Wir feiern einen Menschen, von dem wir überzeugt sind, dass er Gottes Sohn ist. „Heiland“: So wird er seit Jahrhunderten genannt. Er ist derjenige, bei dem alle Unehrlichkeit und Lüge, alles Zerbrochene und Misslungene in ein besonderes Licht getaucht wird: das Licht der Weih-Nacht, in dessen Schein Wunden heilen und Augen leuchten können.

Ich wünsche Ihnen von Herzen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest. Feiern wir, dass Gott Mensch geworden ist – nicht zum Schein, sondern mit Haut und Haar. Wir freuen uns, wenn Sie das mit uns gemeinsam tun: etwa in einem unserer besonderen Domgottesdienste dieser Tage, die Sie vor Ort im Kölner Dom oder über DOMRADIO.DE miterleben können. 

Aber auch für die Weihnachtsfeier zu Hause, im Kreise Ihrer Lieben, wünsche ich Ihnen alles Gute und Gottes reichen Segen. Lassen Sie sich auch in dieser Gemeinschaft von der weihnachtlichen Botschaft tragen, dass Gottes Liebe in Christus, seinem menschgewordenen Sohn, uns allen und der ganzen Schöpfung gilt.

Ihr
Dompropst Msgr. Guido Assmann

Dompropst

Adventskalender

22
12
18
10
1
7
6
15
24
5
11
16
2
23
14
3
8
9
13
17
4
21
19
20
30
NOV

Adventssonntage


1. Advent:
30. November

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
Mt. 24, 37-44

Denn wie es in den Tagen des Noach war, so wird die Ankunft des Menschensohnes sein.
Wie die Menschen in jenen Tagen vor der Flut aßen und tranken, heirateten und sich heiraten ließen, bis zu dem Tag, an dem Noach in die Arche ging, und nichts ahnten, bis die Flut hereinbrach und alle wegraffte, so wird auch die Ankunft des Menschensohnes sein. Dann wird von zwei Männern, die auf dem Feld arbeiten, einer mitgenommen und einer zurückgelassen. Und von zwei Frauen, die an derselben Mühle mahlen, wird eine mitgenommen und eine zurückgelassen. Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt.
Bedenkt dies: Wenn der Herr des Hauses wüsste, in welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, würde er wach bleiben und nicht zulassen, dass man in sein Haus einbricht. Darum haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet.

2. Advent:
7. Dezember

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
Mt 3, 1-12

In jenen Tagen trat Johannes der Täufer auf und verkündete in der Wüste von Judäa:  Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.
Er war es, von dem der Prophet Jesaja gesagt hat: Stimme eines Rufers in der Wüste: / Bereitet den Weg des Herrn! / Macht gerade seine Straßen! Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften; Heuschrecken und wilder Honig waren seine Nahrung. Die Leute von Jerusalem und ganz Judäa und aus der ganzen Jordangegend zogen zu ihm hinaus; sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen. Als Johannes sah, dass viele Pharisäer und Sadduzäer zur Taufe kamen, sagte er zu ihnen: Ihr Schlangenbrut, wer hat euch denn gelehrt, dass ihr dem kommenden Zorngericht entrinnen könnt? Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt, und meint nicht, ihr könntet sagen: Wir haben Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott kann aus diesen Steinen dem Abraham Kinder erwecken. Schon ist die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt; jeder Baum, der keine gute Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. Ich taufe euch mit Wasser zur Umkehr. Der aber, der nach mir kommt, ist stärker als ich und ich bin es nicht wert, ihm die Sandalen auszuziehen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.  Schon hält er die Schaufel in der Hand; und er wird seine Tenne reinigen und den Weizen in seine Scheune sammeln; die Spreu aber wird er in nie erlöschendem Feuer verbrennen.

3. Advent:
14. Dezember

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
Mt 11, 2-11

Johannes hörte im Gefängnis von den Taten des Christus. Da schickte er seine Jünger zu ihm und ließ ihn fragen: Bist du der, der kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten? Jesus antwortete ihnen: Geht und berichtet Johannes, was ihr hört und seht: Blinde sehen wieder und Lahme gehen; Aussätzige werden rein und Taube hören; Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium verkündet. Selig ist, wer an mir keinen Anstoß nimmt. Als sie gegangen waren, begann Jesus zu der Menge über Johannes zu reden: Was habt ihr denn sehen wollen, als ihr in die Wüste hinausgegangen seid? Ein Schilfrohr, das im Wind schwankt? Oder was habt ihr sehen wollen, als ihr hinausgegangen seid? Einen Mann in feiner Kleidung? Siehe, die fein gekleidet sind, findet man in den Palästen der Könige. Oder wozu seid ihr hinausgegangen? Um einen Propheten zu sehen? Ja, ich sage euch: sogar mehr als einen Propheten. Dieser ist es, von dem geschrieben steht: Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, / der deinen Weg vor dir bahnen wird. Amen, ich sage euch: Unter den von einer Frau Geborenen ist kein Größerer aufgetreten als Johannes der Täufer; doch der Kleinste im Himmelreich ist größer als er.

4. Advent:
21. Dezember

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
Mt 1, 18-24

Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete - durch das Wirken des Heiligen Geistes. Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen. Während er noch darüber nachdachte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen. Dies alles ist geschehen, damit sich erfüllte, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: Siehe: Die Jungfrau wird empfangen / und einen Sohn gebären / und sie werden ihm den Namen Immanuel geben, / das heißt übersetzt: Gott mit uns. Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich.


Der decke Pitter läutet

Der Dicke Pitter

Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria

08.12. 18:10 Uhr

Heiliger Abend

24.12. 19:20 Uhr Einläuten zum Hochfest
24.12. 23:10 Uhr

Hochfest Erscheinung des Herrn - Dreikönige

05.01. 20:00 Uhr Einläuten zum Hochfest
06.01. 09:40 Uhr


Stern von Bethlehem

Stern über Bethlehem

Stern von Bethlehem leuchtet am Dom

Der goldene Kupferstern, der den Vierungsturm des Kölner Domes ziert, wird im Zeitraum zwischen Weihnachten (24. Dezember, 19.15 Uhr) bis zum Fest Taufe des Herrn in der Dunkelheit angestrahlt. Auch als Zeichen der Hoffnung und Zuversicht in herausfordernden Zeiten.

Das macht Kölns Stadt- und Domdechant Msgr. Robert Kleine deutlich:

„Schon in den vergangenen Jahren haben wir so am Dom ein sichtbares Zeichen der Hoffnung an den Kölner Nachthimmel gezaubert. Immer wieder habe ich selbst gerne zu dem Stern hoch geschaut“, erinnert sich Kleine. „Auch als die Weihnachtsbäume auf den Plätzen und in den Geschäften längst abgebaut waren, da strahlte er und erzählte den Menschen, die den Dom von nah oder auch fern sahen, vom Geheimnis der Weihnacht.“

Die genauen Schaltzeiten für die Erleuchtung des Sterns:

24.12. ab 19:15 Uhr (bis 25. Dezember, 08:00 Uhr morgens)
ab dem 25.12. täglich ab 16:00 Uhr nachmittags bis 8:00 Uhr morgens
endgültiger Ausschaltzeitpunkt: 12.01., 08:00 Uhr morgens


Konzerte

Für das Adventmitspielkonzert mit den Höhnern sind keine Platzkarten mehr verfügbar. 
Das Konzert wird von 14:30 bis 16:00 Uhr live übertragen auf Facebook.com/KoelnerDom, DOMRADIO.DE, Bibel TV und EWTN.

Besondere Gottesdienste


Es gibt keine Zulassungsbeschränkungen zu Gottesdiensten im Kölner Dom.
Eine Vorab-Reservierung von Plätzen ist nicht möglich.

Lichtermesse

Besonders gestalteter Gottesdienst der Kölner Domsingschule. Der Gottesdienst wird bei Kerzenschein gefeiert und es spielt die Flöten-AG der Domsingschule. An diesem Abend wird der Adventskranz gesegnet und die erste Kerze entzündet.

Samstag, 29. November 2025
18:30 Uhr

Roratemesse

Frühmorgens vor Sonnenaufgang oder am Abend nach Sonnenuntergang werden diese ruhigen Gottesdienste gefeiert, oft nur von Kerzen beleuchtet: Symbolisch wartet die Gemeinde in der dunklen Kirche auf das Kommen des Lichts, auf Christus.

In der Adventszeit immer dienstags 18:30 Uhr und mittwochs 6:30 Uhr

Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria

Wir wollen uns auch in diesem Jahr der Fürsprache der Gottesmutter Maria als der Patronin unseres Erzbistums und des Kölner Domes anvertrauen und feiern am 8. Dezember 2025 das Pontifikalamt zum Hochfest.

Pontifikalamt mit Chormusik
Montag, 8. Dezember 2025
18:30 Uhr

Gottesdienste an Weihnachten, Silvester und Erscheinung des Herrn im Überblick

Heiligabend/Heilige Nacht, Mittwoch, 24.12.2025
Christvesper, besonders für Familien um 16:30 Uhr
Christmette um 24:00 Uhr, Einlass um 22:30 Uhr

1. Weihnachtsfeiertag, Donnerstag, 25.12.2025
7:00 Uhr Heilige Messe
8:30 Uhr Hirtenmesse
10:00 Uhr Pontifikalamt mit Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki
12:00 Uhr Heilige Messe
17:30 Uhr Vesper zur Weihnachtszeit
18:30 Uhr Heilige Messe

2. Weihnachtstag, Freitag, 26.12.2025
Heilige Messen um 7:00 Uhr, 8:30 Uhr, 12:00 Uhr, 18:30 Uhr
Pontifikalamt um 10:00 Uhr

Silvester, Mittwoch, 31.12.2025
Jahresabschlussmesse um 18:30 Uhr mit Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki

Hochfest der Gottesmutter/Neujahr, Donnerstag, 1.1.2026
Heilige Messen um 7:00 Uhr, 8:30 Uhr, 10:00 Uhr, 12:00 Uhr
17:30 Uhr Vesper
Pontifikalamt um 18:30 Uhr

Erscheinung des Herrn/Heilige Drei Könige, Dienstag, 6.1.2026
Heilige Messen um 7:00 Uhr, 8:30 Uhr, 12:00 Uhr
Pontifikalamt um 10:00 Uhr und 18:30 Uhr
Die Trapezplatte an der Vorderseite des Dreikönigenschreins wird in der Zeit vom 6.1.-11.1.2026 abgenommen. An diesen Tagen ist der Binnenchor täglich zwischen 13:00 Uhr und 16:30 Uhr geöffnet.

Aussendungsfeier der Sternsinger

Der BDKJ Diözesanverband und die Jugendseelsorge im Erzbistum Köln laden herzlich zur diözesanen Sternsingeraussendung in den Kölner Dom ein.

DOMRADIO.DE überträgt die Aussendungsfeier live aus dem Kölner Dom.

Samstag, 27. Dezember 2025
11:00 Uhr

Die Domkrippe

Unsere Domkrippe ist in der Advents- und Weihnachtszeit ein sehr beliebtes Ziel für Klein und Groß. Ihr Standort ist in der nördlichen Turmhalle. Dort ist die vom Künstlerehepaar Theo und Barbara Heiermann gestaltete Krippe zu sehen, die in verschiedenen Bildern die Weihnachtsgeschichte mit dem Kölner Alltagsleben verbindet. Sie ist vom ersten Adventssonntag bis zum Fest der „Darstellung des Herrn“ am 2. Februar zu sehen. 

Auf der Außentreppe vor dem Südportal des Domes sind zudem die Bronzefiguren der Kölner Stadtkrippe aufgestellt.

Die Krippendarstellungen der Domkrippe im Überblick

1. Verkündigung (1. Advent)
2. Maria bei Elisabet (2. Advent)
3. Der Engel im Traum - Josefs Traum (3. Advent)
4. Herbergssuche (4. Advent bis 24.12., Heilig Abend)
5. Geburt Jesu (Weihnachten)
6. Die Sterndeuter auf dem Weg nach Nazareth (Jahreswechsel)
7. Anbetung der Heiligen Drei Könige (Epiphanie)
8. Flucht nach Ägypten (bis zur Taufe des Herrn am 2. Februar)

Beichtzeiten im Advent

Montag - Freitag
7:45 – 8:45 Uhr

Samstag
7:45 – 9:45 Uhr
15:00 - 17:30 Uhr

Samstag 20.12.
7:45 - 18:00 Uhr

Montag, 22.12.
7:45 – 10:00 Uhr
16:00 - 18:00 Uhr

Dienstag, 23.12.
7:45 – 10:00 Uhr
16:00 - 18:00 Uhr

Mittwoch, 24.12.
7:45 – 16:00 Uhr


DombauhütteDommusikDomverlagDomshopDomschatzkammer

KulturstiftungDombau Verein