Begegnung im Zeichen des interreligiösen Dialogs

Im Rahmen seiner Europareise besuchte Seine Eminenz Geshe Lharampa Javzandorj Dulamragchaa, Oberster Abt der mongolischen Buddhisten, den Kölner Dom.
27.07.2026
Hohen Besuch konnte Dompropst Msgr. Guido Assmann am Sonntag, den 26. Juli 2026 im Kölner Dom begrüßen. Seine Eminenz Geshe Lharampa Javzandorj Dulamragchaa, der 30. Khamba Nomun Khan, Oberster Abt und Leiter des Gandantegchenling-Klosters, dem Zentrum der Mongolischen Buddhisten hatte den Wunsch geäußert, den Kölner Dom kennen zu lernen. Gemeinsam mit einer kleinen Delegation ist er derzeit in Europa unterwegs und so führte ihn sein Weg auch nach Köln.
Der Gast, der vor einigen Jahren auch schon im Vatikan bei Papst Franziskus gewesen ist, zeigte sich beeindruckt vom Kölner Dom. Darüber hinaus erkundigte er sich auch über das Bildungswesen der katholischen Kirche. Dompropst Assmann und der buddhistische Abt zeigten sich nach dem Besuch überzeugt, dass die Menschen aller Religionen sich für eine friedliche Welt einsetzen sollten. Der Schrein der Heiligen Dreikönige in Köln steht nach Überzeugung des Dompropstes als sichtbares Zeichen der Menschwerdung Gottes. Aus dieser Botschaft schöpfen die Christen die Kraft, sich für Nächstenliebe und Frieden einzusetzen, versicherte der Gastgeber dem Hohen Gast.
Der Begegnung folgte eine Einladung in die Mongolei. Ob diese mal in Erfüllung gehen wird, bleibt offen.

