Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte; Foto: Matz und Schenk
Das Grabmal des Erzbischofs Dietrich von Moers (1414-1463) weicht im Typus von den übrigen Bischofsgrabmälern im Kölner Dom ab. Statt der bisher verwendeten Tumba mit Liegefigur wurde die Form eines Epitaphs verwendet. Das Zentrum des Grabmals bildet eine Muttergottes, die über einer Inschriftplatte thront und von zwei Wappenengeln flankiert wird. Rechts nähern sich die Heiligen Drei Könige. Auf der linken Seite wird der auf einem Kissen kniende Dietrich von Moers durch den hl. Petrus empfohlen. Der Überlieferung nach hat sich der Erzbischof das Grabmal 1460 selbst errichten lassen. Es wird aus stilistischen Gründen der Werkstatt des Dombaumeisters und Bildhauers Konrad Kuyn zugeschrieben.
Dr. Marc Steinmann, Kunsthistoriker