Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte; Foto: Matz und Schenk
Das große Fassadenfenster des Nordquerhauses stifteten Kölner Bürger anläßlich der Erhebung von Erzbischof Johannes von Geissel zum Kardinal im Jahre 1850. Es wurde in der Kölner Werkstatt von Friedrich Baudri geschaffen und 1865 eingesetzt. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Fenster schwere Schäden. Nur die großen Standfiguren, Gestalten aus dem Alten Testament, sind von dem ursprünglichen Fenster erhalten. Die Bahnen darüber wurden 1980 von Hubert Schaffmeister hinzugefügt. Das Couronnement schuf 1968 Wilhelm Teuwen, der auch die Verglasung des Triforiums entwarf.
Dr. Ulrike Brinkmann, Kunsthistorikerin