Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte; Foto: Matz und Schenk
Die beiden Heiligen Severin und Anno tragen keine individuellen Attribute, sind aber durch ihre Gewandung und den Krummstab als Bischöfe zu erkennen. Ihre Namen sind in den Nimben zu lesen. Beide Heilige stehen unter einem reich verzierten gotischen Architekturbaldachin. Die Rose im Wimperg belegt, daß die Entwerfer nicht nur die Domarchitektur kannten, sondern auch den Fassadenplan 'F', aus dem das Rosenmotiv wörtlich übernommen ist. Die kleinen Figuren in den Baldachinen stellen Könige und Ritter dar.
Dr. Ulrike Brinkmann, Kunsthistorikerin

Die Reliquien des hl. Severin kehren nach Köln zurück

Der hl. Severin verstarb in seiner Geburtsstadt Bordeaux und wurde auch dort begraben. Bald danach brach eine anhaltende Dürre in seiner Bischofsstadt Köln aus. Verzweifelt zogen die Kölner nach Bordeaux, um einen Teil der Reliquien in ihre Heimatstadt zurückzubringen.

Mit der Rückkehr der Reliquien fand die Dürre ein Ende und der hl. Severin wird seither besonders in Zeiten der Wassernot angerufen.
 

Sagen & Legenden
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Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte
Severin
Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte
Anno
Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte
Baldachin
Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte
Baldachin
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Baldachin
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Severin
Anno
Baldachin
Baldachin
Baldachin
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